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Ansprechpartnerin:
 
Petra Adenäuer
Kreuzstraße 55
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Telefon: 02641 / 2 18 27
 
 
 

Initiative Taizé

 
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Innenraum der Kirche in Taizé; Foto: pfarrbriefservice.de; Urheber: Jim Wanderscheid
 
Nach der großen und guten Resonanz in den ersten drei Jahren fanden 28. Dezember 2015 wieder viele Menschen den Weg in die evangelische Martin-Luther-Kirche (Bad Neuenahr, an der Kurgartenbrücke) finden, um in Gemeinschaft die „Nacht der Lichter“ zu feiern. Man konnte wieder kommen, eine Kerze anzünden, nach Belieben in der Kirche verweilen, Ruhe finden in der Hektik des Alltags sowie Gesängen und Gebeten aus Taizé beiwohnen. Diese Veranstaltung wurde zum dritten Mal organisiert durch die „Initiative Taizé“ der Evangelischen Kirchengemeinde und der katholischen Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler.
 
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Foto: Privat
 
Der Taizékreis der Rosenkranzpfarrei war ursprünglich ein Projekt der Gruppierung "Frauentreff - Inseln im Alltag", die in ihren Angeboten schon immer auch die Ökumene im Blick hatte. Bis dato wurden die Taizé-Abende im Sälchen über der Sakristei der Rosenkranzkirche durchgeführt.
 
Der beliebte Erntedank-Kaffee des Frauentreffs wird auch künftig zeitnah zum Erntedank-Fest im Pfarrheim neben der Rosenkranzkirche stattfinden.
 
 
Über Taizé - "Ein Gleichnis der Gemeinschaft"
 
Heute zählt die Communauté de Taizé an die hundert Brüder, Katholiken und Mitglieder verschiedener evangelischer Kirchen. Sie stammen aus über fünfundzwanzig Ländern. Durch ihr Dasein selbst ist die Communauté ein konkretes Zeichen der Versöhnung unter gespaltenen Christen und getrennten Völkern.
 
Die Brüder der Communauté de Taizé bestreiten ihren Lebensunterhalt ausschließlich durch den Erlös ihrer Arbeit. Sie nehmen keine Spenden an. Ihre persönlichen Erbschaften behalten sie nicht, sondern geben sie durch die Communauté den Armen.
 
Brüder der Communauté leben als Zeugen des Friedens auch in kleinen Fraternitäten unter Menschen an benachteiligten Orten in Asien, Afrika und Südamerika und versuchen unter den Ärmsten ein Zeichen der Liebe zu sein. Sie teilen ihr Leben mit Straßenkindern, Gefangenen, Sterbenden, mit Menschen, die unter zerbrochenen Beziehungen und Verlassenheit leiden.
 
Mit den Jahren nahm die Zahl der jungen Gäste in Taizé zu; sie kommen von allen fünf Kontinenten, um an den wöchentlichen Jugendtreffen teilzunehmen. Schwestern der Ordensgemeinschaft von St. André, eine über siebenhundert Jahre alte katholische Gemeinschaft, polnische Ursulinen und Vinzentinerinnen haben einen Teil der Aufgaben beim Empfang der Jugendlichen übernommen.
 
Auch Kirchenverantwortliche kommen nach Taizé. Papst Johannes Paul II., die letzten vier Erzbischöfe von Canterbury, orthodoxe Metropoliten, die vierzehn lutherischen Bischöfe Schwedens sowie zahllose Priester und Pastoren aus der ganzen Welt.
 
Ab 1962 reisten Brüder, und auch Jugendliche, von Taizé aus ständig in die Länder Mittel- und Osteuropas, um dort sehr diskret Menschen zu besuchen, die ihre Heimatländer nicht verlassen konnten.